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Gestaltung von open book-Prüfungen - Eine Einführung
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In den vergangenen Semestern haben so genannte open book-Prüfungsformate, bei denen die Studierenden Unterlagen während der Prüfung verwenden dürfen, an Bedeutung gewonnen. Häufig werden open book-Prüfungen dabei in den Kontext digitaler Prüfungen gesetzt, die von den Studierenden zu Hause absolviert werden. Neben der Frage, ob auch andere Anwendungsszenarien für open book-Prüfungen möglich sind, stellt sich hierbei vor allem die Frage, wie Prüfungen und Aufgabenstellungen konzipiert sein müssen, um bei diesem Prüfungsformat eine sinnvolle Überprüfung studentischer Kompetenzen zu ermöglichen.
Auf der Basis eines integrativen Verständnisses von Lernprozessen und Prüfungen wird in den Fokus gestellt, welche Potentiale sich durch open book-Formate ergeben und wie kompetenzorientierte Aufgabenstellungen in diesem Rahmen formuliert werden können.

Thematische Schwerunkte:

  • Grundlagen des kompetenzorientierten Prüfens
  • Wesentliche Merkmale des open book-Konzeptes
  • Systematik zur Formulierung von Prüfungsfragen auf unterschiedlichen Anforderungsniveaus – insbesondere mit Fokus auf open book-Formate
  • Anwendbarkeit und Einsatzmöglichkeit vor dem Hintergrund der eigenen Lehr- und Prüfungspraxis

Der Referent arbeitet mit fachlichem Input und regt gezielt zum Perspektiv- und Erfahrungsaustausch in Plenum und Gruppe an.

Das Seminar richtet sich an Lehrende, die bereits erste Erfahrungen mit open book-Prüfungen gemacht haben sowie Lehrende, welche sich für die Potentiale von open book-Formaten interessieren.

Referent/in:
Dr. Andreas Müller, Freiberuflicher Trainer in der Hochschuldidaktik

Termin:
Dienstag, 15.11.2022, 09:00 - 13:00 Uhr
Ort:
Das Seminar findet online statt
Anmeldung voraussichtlich möglich ab:
26.09.2022