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Gestaltung von open book-Prüfungen
Online

Vor dem Hintergrund der andauernden Pandemielage haben die so genannten open book-Prüfungsformate, bei denen die Studierenden Unterlagen während der Prüfung verwenden dürfen, an Bedeutung gewonnen. Häufig werden open book-Prüfungen dabei in den Kontext digitaler Prüfungen gesetzt, die von den Studierenden zu Hause absolviert werden. Neben der Frage, ob auch andere Anwendungsszenarien für open book-Prüfungen möglich sind, stellt sich hierbei vor allem die Frage, wie Prüfungen und Aufgabenstellungen konzipiert sein müssen, um bei diesem Prüfungsformat eine sinnvolle Überprüfung studentischer Kompetenzen zu ermöglichen.

Im Rahmen des Online-Seminars werden die unten genannten Lernziele auf der Basis eines integrativen Verständnisses von Lernprozessen und Prüfungen nachgegangen. Im Zentrum steht neben der anwendungsbezogenen Reflexion des open book-Konzepts die Frage, wie kompetenzorientierte Aufgabenstellungen formuliert werden können.

Lerninhalte und Ziele:

  • Grundlagen des kompetenzorientierten Prüfens sowie Reflektion dieser vor dem Hintergrund der eigenen Lehr- und Prüfungspraxis
  • Überblick wesentlicher Aspekte des open book-Konzepts
  • Systematik zur Formulierung von Prüfungsfragen auf unterschiedlichen Anforderungsniveaus – insb. mit Fokus auf open book-Formate
  • Reflektion von Einsatzmöglichkeiten von open book-Formaten im eigenen Lehr- und Prüfungskontext und bei unterschiedlichen Prüfungsformen.

Der Referent arbeitet mit fachlichem Input, Einzel- und Gruppenarbeiten, Übungs- und Reflexionsaufgaben sowie Plenumsdiskussionen.

Referent/in:
Dr. Andreas Müller, Leiter der Abteilung für Führungskräftequalifizierung und Qualitätssicherung/ -entwicklung am Pädagogischen Institut der Landeshauptstadt München, Freiberuflicher Trainer in der Hochschuldidaktik

Termin:
Dienstag, 15.11.2022, 09:00 - 14:00 Uhr
Ort:
Das Seminar findet online statt
Anmeldung voraussichtlich möglich ab:
26.09.2022